Seminardetails

Fortbildung zum Internationalen Meister (HWK) (m/w/d)
Termin:
Zeiten: Fr 13.30 - 18.15 Uhr
Sa 8.00 - 16.00 Uhr
Umfang: 200 Unterrichtseinheiten
Form: Wochenendkurs
  • Kursgebühr: 1.699,00 €
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Das Kompetenzprofil der deutschen Meisterausbildung ist im Ausland sehr bekannt und hoch geschätzt. Die deutsche Meisterausbildung genießt im Ausland einen hervorragenden Ruf – vor allem wenn es um Berufsausbildung und praktische Problemlösungen geht. Die fortschreitende Globalisierung führt deshalb auch zu einer steigenden Nachfrage nach Einsätzen in den fachpraktischen Teilen der einschlägigen Berufsbildungsprojekte der Entwicklungszusammenarbeit. Besonders gefragt sind die fachlichen Kompetenzen von Handwerks- und Industriemeistern sowie berufserfahrenen Gesellen. Wenn Sie Interesse an Kurz- oder Langzeiteinsätzen in Entwicklungs- und Schwellenländern haben, winken Ihnen abwechslungsreiche und attraktive Einsätze in zahlreichen Gewerken. Helfen Sie mit, die Probleme dort zu lösen, wo sie entstehen.
Speziell für den Einsatz in der Entwicklungszusammenarbeit bieten wir Ihnen eine berufsbegleitende Fortbildung an, die die fachlichen Kompetenzen einer fundierten fachlichen Ausbildung ergänzt und erweitert. Deshalb beziehen sich die Lehrgangsinhalte auf folgende Kompetenzen:


Interkulturelle Kompetenzen
Sie lernen den Umgang mit anderen Kulturen und stellen wertschätzende Vergleiche an um Projekte voranzubringen. Nur durch den Kontakt zu den Menschen vor Ort und eine intensive Zusammenarbeit kann ein Entwicklungsprojekt Nachhaltigkeit entfalten. Dazu gehören auch Ihre Kommunikations- und Teamkompetenz.



Internationales Projektmanagement
Sie arbeiten im Zielland in international gemischten Teams, denn nur im Team können die Industrieländer die Herausforderungen in den ärmeren Ländern meistern. Dazu ist es wichtig, dass Sie sich fachlich und persönlich einbringen. Es geht um die Fähigkeit über Sprach- und
kulturelle Barrieren hinweg das Projektmanagement zu gestalten.

Berufs- und Ausbildungssysteme
Viele Entwicklungsprojekte befassen sich mit Bildung vor Ort, Bildung ist ein wichtiger Schlüssel um Armut zu überwinden, deshalb sind Sie in der Lage, die örtlichen Bildungssysteme zu analysieren und ihre Stärken in Bezug auf Ausbildung und Qualifizierung passgenau einzubringen.

Entwicklungszusammenarbeit ist sehr Vielseitig. Dazu gehört auch
Unternehmensgründungswissen und Außenhandel: Denn Entwicklungszusammenarbeit beginnt oft mit einem Hilfsprojekt oder einer Bildungsmaßnahme und mündet in eine Unternehmenskooperation. Seien Sie der Erste vor Ort und kennen Sie die rechtlichen und ökonomischen Besonderheiten.

Wenn Sie beruflich ins Ausland gehen, sind manche Umstände mit denen in Deutschland nicht vergleichbar, daher bereiten wir Sie in dem Modul
Leben und Arbeiten in fragilen Staaten besonders sorgfältig auf Ihren Auslandseinsatz vor.

Neben den Kurswochenenden im Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer in Weiterstadt findet ein Erfahrungsaufenthalt von ca. einer Woche in einem Entwicklungsprojekt statt, der während der Kurse ausführlich vor- und nachbereitet wird. Dieser ist das Herzstück der Fortbildung, denn Sie sammeln erste Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit, so dass Sie möglichst umfassend auf all das vorbereitet werden, was Sie bei späteren Einsätzen erwartet.


Für die Projektwoche hält die Handwerkskammer und ihre erfahrenen und verantwortungsvollen Partnerorganisationen (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ, Don Bosco, etc.) mehrere attraktive Angebote aus vielen Teilen der Welt bereit, für die sich die Teilnehmer entscheiden können. Sprachkompetenz ist ein zentraler Schlüssel in der Entwicklungszusammenarbeit vor Ort. Frischen Sie Ihr Schulenglisch auf oder lernen Sie eine Sprache von Grund auf neu. Dafür beinhaltet der Kurs thematisch passende Englischmodule. Zusätzlich können Sie kursbegleitend Online-Sprachkurse in vier anderen Sprachen dazu buchen (Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch).

Prüfungsleistungen
Im ersten Prüfungsteil ist eine schriftliche Prüfung von 180 Minuten über alle fünf Handlungsfelder angesetzt, im zweiten Prüfungsteil wird die Erstellung einer Projektarbeit (Umfang ca. 20 Seiten) über den Erfahrungsaufenthalt sowie eine Präsentation und ein Fachgespräch gefordert.
Die Meisterprüfung nach der HwO (Handwerksordnung) oder BBiG (Industriemeister)
Teilnehmen können aber auch alle Personen mit einschlägigen Qualifikationen und entsprechender Berufserfahrung. Sollte eine Person kein Meister sein, wird der Abschluss Internationale Fachkraft vergeben.

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Das sagen Kursteilnehmer

Semir Qaja

Maler- und Lackierergeselle, Teilnehmer "fab - fair am Bau"

„Wir sind mit der Firma in ganz Deutschland unterwegs und oft auf Großbaustellen. Ich habe dafür persönlich und beruflich eine Menge mitgenommen und würde den Lehrgang jederzeit weiterempfehlen.“
Moritz Kemppel

Zimmerer

"Ich habe mich für eine Aus-/Weiterbildung bei der HWK Frankfurt-Rhein-Main entschieden, weil ich Spaß daran habe, praktisch Dinge entstehen zu sehen und dies mit meinen eigenen Händen tun zu können. Bei Bürotätigkeiten fehlte mir auch die physische Herausforderung. Außerdem bin ich gerne an der frischen Luft, arbeite gerne im Freien und genieße Wind und Wetter. Besonders gut gefällt mir, dass Praxis und Theorie gut verknüpft werden in der dualen Ausbildung und traditionelle Herangehens- und Arbeitsweisen der Zimmerleute gelehrt werden. Wichtig wäre jedoch auch eine Anpassung der Ausbildungsinhalte an die moderne Arbeitswelt, besonders die Arbeit mit moderner Technologie (Abbundsoftware usw.) kommt zu kurz. Eine Aus- und Weiterbildung bei der HWK Frankfurt-Rhein-Main jedem nur empfehlen, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben und sich dem schnellen Wandel der Arbeitswelt anzupassen bzw. Schritt halten zu können. Wer heute über Jahrzehnte in einem Berufsfeld tätig sein möchte, muss sich stetig an neue Begebenheiten anpassen können. Am Handwerk begeistert mich die praktische Umsetzung abstrakter Pläne, mit den eigenen Händen neue Gebäude zu erstellen, bzw. alte, geschichtsträchtige Bauten in ihren ursprünglichen Zustand versetzen zu können. Weiterhin mag ich den nachhaltigen Werkstoff Holz. Außerdem liebe ich die physische Herausforderung und die Arbeit im Freien." Foto: Privat